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Montag, 18. Januar 2010

Amaretti

Ich benutze ja seit 1 Jahr das I-Phone und bin weiterhin von den tollen Möglichkeiten begeistert. Es geht so weit, das ich langsam aber sicher zu einem Apple Fan werde. Eine der vielen Rezeptapplikationen heißt "REZEPTE". Diese greift auf rezeptwiki.org. zu. Der Vorteil ist, man hat die Rezept immer bei sich und kann mit einem Klick die Einkaufsliste zusammenstellen. In der neuen Version mit automatischer Umrechung, wenn man andere Mengen will.

Aus 6000 Rezepten bin ich auf die Amaretti gekommen. Mandeln mit Zucker mischen, Eischnee darunterziehen. That´s it. Ein Makronenrezept, so einfach wie nur möglich.
Da ich in Picasa den Movie Maker wiederentdeckt habe, schreibe ich nichts darüber sondern ziehe die Bilder einfach in den Movie Maker und uploade den Film auf You Tube.
Bitte beachtet die mit Mörser gestossenen Mandeln. Eine Spezialität meiner Liebsten. Damit bekommt man tatsächlich ein Mandelmehl.

Ein vergleichbares italienisches Rezept findet sich etwa hier





Habe gestern einen Milchreis mit Äpfeln aus dem ebenfalls am I Phone abrufbarem Rezeptbuch des GU Verlags ( Kuchengötter.de) probiert. Ist eine Frechheit, was so alles an Rezepten verkauft wird. Ich erspare Euch die Bilder.

Freitag, 1. Januar 2010

Gelbes Brot, Hartweizenteigtaschen und Mandel-Marzipan Strudel zum Neujahr









Am Silverstertag gab es bei uns gelbes Brot aus De Cecco Hartweizenmehl und selbstgemachte Teigtaschen, ebenfalls aus Hartweizenmehl. Dazu eine gute Flasche Brunello. Herz was willst Du mehr.

Am Neujahrstag habe ich dann ein Rezept von Horst Lichter modifiziert, und an meine Bedürfnisse angepasst. Das Rezept findet sich im Original bei lanz kocht und die von mir bearbeite Variation habe ich bei Küchengötter eingestellt.
Die Komposition aus einem Strudel und mit Amaretto abgeschmecktem Apfelmus ist wirklich genial. Meine Modifikationen verbessern wirklich den Geschmack deutlich. Statt der faden Butter kommt das Mandelöl zum Einsatz.Weiteres finde ich den Strudelteig hier einfach zu fad. Ausnahmensweise und zur Feier des Tages nehme ich einen Plunderteig



Ich wünsche meinen Lesern alles Gute für das Neue Jahr und danke für die Treue den Blog zu lesen.


Sonntag, 20. Dezember 2009

Warmer Mandelteig zum Ausstechen. Ein Experiment aus dem Prato

Im Rahmen der Makronenrecherche bin ich ja auf die beiden Prato Teige gestoßen, die für das Ausstechen geeignet sein sollen. Den "warmen" Teig will ich probieren.



Original Teig:
150 Gramm Mandeln, 2 Eiklar, etwas Limonensaft
Die Mischung in eine Messingpfanne über das Feuer geben. Wenn die Masse heiß ist und sich bei beständigem Rühren vom Rand löst, und um den Löffel ballt, mischt man 150 Gramm feingestossenen Zucker dazu, gibt das Ganze auf das Brett und treibt es dünn aus sticht es beliebig aus, überstreicht die Teigstücke mit Eiweißglasur
Eiweißglasur: Man rührt ein Eiweiß mit 300 Gramm gesiebtem Staubzucker und dem Saft einer Zitrone mindestens eine halbe Stunde nach einer Seite hin, bis die Masse dickflüssig, schaumig und weiß ist. Wenn zu dick ein wenig Wasser nachgeben und eine weitere Viertelstunde rühren.

Mein Versuch: (mit der halben Menge von oben und statt der Eiweißglasur eine Zucker-Rum Glasur)
Ich habe geschälte Mandeln in den Mörser gegeben und gestoßen. Habe ich vorher noch nie gemacht, und es geht super. Wofür also diese Mandelleichen aus dem Supermarkt kaufen, die mit Schale fertig gerieben sind, und tranig schmecken. Dazu gebe ich dann ein Eiweiß. Es entsteht eine recht gatschige homogene Masse. Gebe noch ein paar ganze Mandeln dazu und möchte diese noch nachstoßen ( gelingt natürlich nicht). In einem Edelstahltopf ( Messing habe ich nicht) rühre ich die Masse. Ist viel zu wenig für den Topf und es ballt sich irgendwie von Beginn an. Da stimmt was nicht ( Menge, Flüssigkeit?) Ich komme auf die glorreiche Idee etwas Milch dazuzugeben. Jetzt belegt sich auch noch der Boden. Messe die Temperatur und die ist so bei 45 Grad. Beende das Spektakel und breite die Masse auf einer Folie aus. Staubzucker drauf, zweite Folie und umdrehen. Geht sehr gut, und ich kann ausstechen. Klebt ein wenig ist aber stabil.

Die Hälfte bestreiche ich mit verquirltem Dotter, die andere Hälfte mit einer Rum-Staubzucker Glasur. Ein paar Nüsse zur Deko drauf. Schauen gut aus. In den Ofen mit 110 Grad Heißluft für 30 Minuten. der Geschmack ist nicht so toll. Für mich zu süß. das macht die Glasur. Vielleicht mit Bitterschoko eine Option.

Zusammenfassung: Das ist einer der reduziertesten Teige, die ich kenne. Er ähnelt dem Zimtsterne Rezept. Er ist glutenfrei und hätte ich keine Milch dazugegeben auch ohne Laktose. Den Vorteil des Abröstens habe ich nicht erkannt. Allerdings hatte ich zu wenig Masse.