Dienstag, 1. Dezember 2009

Glutenfreier Bio Rosinen-Kuchen




Das Rezept stammt aus dem Buch: Brot aus dem Brotbackautomaten von Mirjam Beile. (Ulmer Verlag) . Die Autorin ist selbst Bäckerin und weiß wovon sie spricht. Auf Seite 88 finden sich Rezepte für glutenfreie Brote.
Ich habe das Rosinen-Rum-Brot ausgewählt. Interessant ist, daß ich nicht das Schärf Mehl nehme, sondern eine Mehl, dass ich bisher noch nie gesehen habe. Das BIO 4 Korn Vollkorn Mehl von Werz. Der Preis ist mit 5.60 Euro/kg geschmalzen ( Broschek Hofladen in Guntramsdorf). Es ist eine Mischung aus Öko Reis, Mais, Hirse und Buchweizen. ( vollwertcenter.de).

Ich habe ja schon lange meinen Unold Brotbackmeister Multi herumstehen und nach anfänglichen Backorgien monatelang nicht benützt. Jetzt geht es also wieder los.

Ich nehme das Programm Basis, ST II, Dunkel mit 3 Stunden Backzeit. Bei 2:21 füllt man die Rosinen nach ( Seite 10 der Anleitung)

Das Rezept:
290 ml Milch ( ich probier erstmals die nicht pasteurisierte Demeter Rohmilch : Fam. Josef Hirsch Lohsdorf 5, A 3661 Arstetten )
1 Ei ( Bio Freilandei Größe M)
40 Gramm Butter ( Tiroler Landbutter)
1 EL Rum
410 Gramm glutenfreie Mehlmischung ( Werz)
1 TL Salz, 1 1/2 TL Zucker, 1 TL Trockenhefe (glutenfrei, Bio)
80 Gramm Rosinen

Ich habe einen Fehler gemacht, da ich die Hefe in die Milch geschüttet habe. In der Anleitung ( Seite 11) zum Brotbackautomaten ist ausdrücklich vermerkt, dass man die Hefe in das Mehl mischen soll.

Nach 3 Stunden:
Der Kuchen schaut ganz nett aus. Am Rand für mein Gefühl etwas zu dunkel ( das nächste mal genügt Mittel). Die Farbe angenehm die Krume knusprig, Der Geschmack ist o.k. Natürlich ist ein gutes Weizenmehl besser. Aber wenn man bedenkt, daß dieser Kuchen ohne Soja auskommt und trotzdem recht schön aufgegangen ist, kann man von einem gutem Ergebnis sprechen.
Verbesserungen:
Bräunung mittel,
Hefe in das Mehl mischen
Man könnte auch lactosefreie Milch nehmen
Das nächste mal probiere ich Olivenöl statt Butter.

Keine Kommentare: